Das Bild zeigt die neuen Peer-Berater*innen in der Liebelle Mainz 
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06. Februar 2026© in.betrieb gGmbH 

Neue Angebote zur Peer-Beratung in der Liebelle Mainz

In der Mainzer Beratungs-Stelle Liebelle gibt es ein neues Projekt. Das neue Angebot heißt Peer8. Peer8 steht für "Beratung auf Augenhöhe". Das Wort Peer kommt von Peer-to-Peer-Beratung. Peer ist ein englisches Wort. Peer spricht man so: pier

Erwachsene Menschen mit Lern-Schwierigkeiten sind zu Peer-Berater*innen ausgebildet worden. Sie können nun andere Menschen mit Lern-Schwierigkeiten beraten. Sie beraten Menschen mit Lern-Schwierigkeiten zu diesen Themen: Liebe, Partnerschaft und Sexualität.

Sie können ab sofort Termine mit den Peer-Berater*innen vereinbaren. Per E-Mail oder Telefon.

  • E-Mail: peer-beratung@liebelle-mainz.de
  • Telefon: 06131 5802 213

Aktuell haben die ersten 8 Teilnehmer*innen die Ausbildung zur Peer-Berater*in erfolgreich abgeschlossen. Sie können ab sofort für Beratungen angefragt werden. Termine können per E-Mail oder telefonisch vereinbart werden. Die Peer-Berater*innen haben zudem Themenschwerpunkte und sind Expert*innen für bestimmte Themenbereiche.

  • E-Mail: peer-beratung@liebelle-mainz.de
  • Telefon: 06131 5802 213

Die Peer-Berater*innen hospitieren ab 2026 auch bei Bildungsveranstaltungen und begleiten die Fachkräfte der Liebelle zu Fortbildungen und Kursen. Später werden sie Fortbildungen und Kurse mit den Liebelle-Mitarbeiterinnen gemeinsam gestalten.

Der inhaltliche Schwerpunkt der Ausbildung hat sich am Arbeitsfeld der Liebelle orientiert. Er liegt in den Bereichen "sexuelle Bildung" und "Förderung sexueller Selbstbestimmung". 

Der Peer-to-Peer-Ansatz ermöglicht es Menschen mit Lernschwierigkeiten, ihr Wissen und ihren Erfahrungsschatz aktiv als Expert*innen aus Erfahrung einzubringen. Damit geht der Ansatz weit über eine schlichte Teilhabe von Menschen mit Lernschwierigkeiten hinaus. Vielmehr steht eine umfassende Beteiligung im Zentrum des Ansatzes. Über den Einsatz als Peer-Berater*innen werden Prozesse der Selbstermächtigung (auf beiden Seiten) unterstützt.

Im weiteren Projektverlauf werden die neuen Peer-Berater*innen einen PC-Kurs absolvieren und sich regelmäßig in Teamsitzungen austauschen. Dann ist ein zweiter Ausbildungsgang geplant. Dieser soll durch überregionale Vernetzung einen bundesweiten Einsatz von Peer-Berater*innen ermöglichen. Für diesen neuen Ausbildungsgang können sich demnächst Menschen mit Behinderungen im Tandem mit einer Fachkraft anmelden. Nähere Informationen folgen.

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